| Noch gehen bei einem
wechsel des Versicherers in der privaten Kranken-versicherung
alle angesammelten Alterungsrückstellungen einer versich-erten
Person unwiderruflich verloren. Die Mitgabe der Alterungsrück-stellungen
zu einem anderen privaten Krankenversicherer bleibt aus vielerlei
Gründen auch künftig für den Ver-sicherten ausgeschlossen.
Anders verhielte es sich,
wenn Alterungsrückstellungen dem Versicherten bei einem
Wechsel erhalten blieben, ohne dass er sie mitnehmen könnte.
Wie sähe das aus?
Der Versicherte wechselt den Kranken-versicherer. Seine Rückstellungen
verbleiben beim Altversicherer, der sie verzinslich ansammelt
und ab 60-65 eine aufgeschobene lebenslange Leib-rente zahlt.
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Die bisherige Regelung
begünstigt zusätzlich den unwirtschaftlich arbeitenden
Versicherer.
Eine solche Neuregelung bedarf gesetzlicher Rückendeckung.
Dieselbe Regelung sollte auch auf die seit dem 1.1.2000 geltenden
10% des gesetzlichen Zuschlages Anwendung finden. Das alles
würde freiem und fairem Wettbewerb dienen, wovon stets
die Rede ist. Um Missbrauch auszuschließen
müssten einige Verhaltensregeln gelten: Wechselmöglichkeit
zu einem anderen Versich-erer unter Wahrung der Leibrentenrechte
z.B. nur nach 5, 10 und 15 Ver-sicherungsjahren. Anwendbar
auf maximal zwei Versicherer mit diesen 3 Optionen. Wer danach
noch nicht den richtigen Kranken-versicherer gefunden hat,
dem ist auch künftig kaum zu helfen.
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Wechsel zwischen den
Zeitfenstern führen zum Verlust der Optionsrechte, ebenso
die Rückkehr in die GKV. Nachdem seit 1994 so vieles gesetzlich
bewerkstellig wurde und die privaten Versicherer immer wieder
erstaunliche Qualitäten beim legalen Überlisten gesetzlicher
Bestimmungen gefunden haben, wäre eine solche hochzufriedene
Lösung für beide Seiten der Idealfall. Wenn auch für
die Branche zähneknirschend. Diese Regelung hätte
zudem ein Bündel von weiteren positiven Entwicklungen zwangsläufig
im Rucksack!
Diese Regelung wurde von mir vor gut 3 bis 4 Jahren einem
geeigneten Experten vorgetragen und mit der Bemerkung bedacht,
dies sei ein Lösungsvorschlag, mit dem man sich am meisten
anfreunden könnte.
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