Die Deutsche Krankenversicherung, kurz die DKV
Die DKV ist absolut eine große Krankenversicherung und auf dem Weg zum globalen Unternehmen. Das verdient höchste Anerkennung, weil hier soziales Engagement mit Geschäftssinn verknüpft wird. Ohne dem lässt sich keine gesetzliche und keine private Krankenversicherung gestalten und führen.
Auch die größte Krankenversicherung, auf jeden Fall sehr große, muss sich im Inlandsgeschäft auf den Prüfstand der Beiträge im Alter stellen lassen. Die Höhe der Beiträge liegen vielen Privatversicherten auf der Seele, wenn sie an ihr Alter denken. Das ist noch lange keine Rede für eine gesetzliche Krankenkasse, sondern nur ein klares Bild von Tatsachen, von Einzelschicksalen in einer langen Kette.
Die DKV war von Beginn an eine der großen Krankenversicherungen und ist es geblieben. Auch das verdient Achtung und Anerkennung.
Zur DKV gehören seit wenigen Jahren die Globale Krankenversicherung und die Zürich-Agrippina Krankenversicherung. Zusammen mit diesen beiden Krankenversicherungen gibt es inzwischen bei der DKV eine stattliche Anzahl von Tarifen zur Auswahl für einen Tarifwechsel. Die Versichertenbestände können in jeden Tarif unter Beachtung des § 204 Versicherungsvertragsgesetz wechseln und damit eine gezielte Geschäftspolitik in Richtung Neugeschäft erschweren.
Tarifwechsel, Wechsel des Sebstbehaltes
Für einen Tarifwechsel oder Wechsel innerhalb der Selbstbehalte ist aus meiner Sicht zu beachten: Hohe Selbstbehalte sind zu meiden. Ambulanter Selbstbehalt der DKV von ehemals 2000 DM liegt heute bei 2300 €. Zusammen mit der Continentale Krankenversicherung die höchste Steigerung eines Selbstbehaltes von ehemals 2000 DM. Diese Steigerungen gelten fast für alle ambulanten Tarife oder entsprechende Kompakttarife mit hohem Selbstbehalt bei Krankenversicherungen.
Wer Rechenbeispiele aller vergleichbaren Tarife der DKV und der Fusionpartner erstellt, kommt zu einem klaren Urteil. Dies erfordert natürlich Zeit und entsprechende Unterlagen.
Die DKV bietet derzeit im Verkauf in erster Linie die Tarife der ehemaligen Zürich-Agrippina an.
Grund für hohe Kosten
Für alle privaten Krankenversicherungen dürfte gelten, dass zu hohe Beiträge in allen Altersstufen durch eine entsprechende Politik hausgemacht sind. Vergleichbare Krankenversicherungen mit günstigen Beiträgen auch im Alter finden am Markt dieselben guten oder weniger guten Rahmenbedingungen vor und entwickeln sich doch anders.
Einige Kernsätze zum Tarifwechsel
- Ohne Berücksichtigung der Beiträge im Alter gestaltet sich jeder Tarifwechsel zum Lotteriespiel. Thema Beitragsverläufe.
- Tarifwechsel nach § 204 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) sind ohne Einschränkung auch bei der DKV zu gestatten, auch in die ehemaligen Tarife der Zürich-Agrippina.
- Konsultieren Sie vor allem jene Personen, bei denen sie die Krankenversicherung abgeschlossen haben.
- Man sollte bei einem Tarifwechsel die Qualität der medizinischen Leistung möglichst zu erhalten versuchen. Jeder Wechsel in eine schwächere Leistungsvariante engt den Spielraum für weitere gute Tarifwechsel in den Folgejahren ein. Es ist dann verständlich, wenn eine Krankenversicherung auf Einhaltung von Vertragsbedingungen besteht.
Achten Sie bei einem Wechsel in andere Selbstbehalte oder Tarife darauf, dass ihnen die ausgewiesenen Alterungsrückstellungen (Abschlag, Nachlass, Anrechnungsbetrag usw.) nicht gekürzt werden!
Weitere Gedanken zum Thema sollte man dem Leser zum Nachdenken überlassen.
Vergessen Sie nicht:
Wenn Sie eine Kostensenkung der Beiträge im Alter haben wollen ist ihr konsequenter Weg unverzichtbar. |